Gespräch Das Wichtigste ist das GESPRÄCH, wobei es darauf ankommt, dass der Ratsuchende auf Augenhöhe angenommen wird, sich ernst genommen und nicht beurteilt oder in eine „Schublade“ gesteckt fühlt. Das Gespräch dient dazu, den Teufelskreis der Denkgewohnheiten durchbrechen zu können und die eigenen Ressourcen und Möglichkeiten bewusst zu machen. Ich halte das Gespräch für die wirkungsvollste aller psychotherapeutischen Methoden. Problem-Analyse In der kognitiven Verhaltenstherapie – darunter versteht man Bewusstmachung und Bearbeitung von störenden Denkmustern - verwende ich gerne auch Methoden aus dem traditionellen chinesischen und indischen Kulturerbe. Mein therapeutisches Verständnis ist auch mit eingeflossen in mein 2011 veröffentlichtes Buch: Die Buddhistische Katze – Lebensweisheit und Psychosomatik (s. unten: "Publikation"). Entspannung Die besten Ideen kommen dann, wenn wir entspannt sind - und unter Stress sind wir zu großen Torheiten fähig, die Entspannung ist also nicht nur für die körperliche Erholung wichtig, sondern notwendig für unsere unverzichtbare Geistesgegenwart. Am besten arbeitet unser Verstand, wenn wir emotional ausgeglichen sind und aus unserer Mitte heraus handeln, unserer Intuition folgen können. Deswegen spielt für viele Psychotherapeuten die Entspannung eine wichtige Rolle, und es wurden unterschiedliche Methoden entwickelt, Menschen zu helfen, sich zu entspannen – das lässt sich nämlich meistens verbessern. In meiner Praxis haben sich bestimmte Atemtechniken gut bewährt, manchmal unterstützt durch ein „Respiratorisches Biofeedback“, d.h. ein elektronisches Gerät tastet berührungsfrei den Atemvorgang ab und meldet dem Behandelten durch ein an- und abschwellendes Ton- und Lichtsignal diesen normalerweise unbewussten Vorgang zurück. Dies führt, vor allem bei wiederholter Übung, zu einer Art Wiederherstellung eines natürlichen Atemrhythmus, der nicht durch emotionale Überlagerung (etwa Angst oder Zwang) gestört wird. Das hat eine tiefe und nachhaltige ganzheitliche Entspannung zur Folge. Entspannungstechniken verbessern nicht nur die mentale Leistung und dienen der allgemeinen vegetativen Balance, sondern stellen in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Methoden die Grundlage zur Einübung neuer Verhaltensweisen dar.
Das Respiratorische Biofeedback lässt sich gut kombinieren mit der „BioSwing“-Liege, die durch eine besondere hochbewegliche schwingende Aufhängung der Liegefläche ohne äußeren Antrieb den auf ihr ruhenden Körper in leichtes Schwingen versetzt, genau im eigenen Herz- und Atemrhythmus. Mit dieser Technologie können sich die eigendynamischen Schwingungen des Körpers harmonisch entfalten und vegetativen Verspannungen entgegenwirken.
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